Ziele und Erfolge
Das Schweizer Soja Netzwerk nimmt sich den grossen Hebeln an: der Proteinversorgung und -beschaffung im Futtermittelsektor und damit der Dringlichkeit, die Futtermittel nachhaltig, abholzungsfrei und möglichst klimaschonend im Ausland zu beschaffen. Ziel des Netzwerkes ist es, eine mindestens 90-prozentige Marktabdeckung mit verantwortungsbewusst produzierter Soja und anderen Futtermitteln für die Schweiz zu erreichen.
Weltweit ist der Anteil verantwortungsbewusst produzierter Soja erst bei rund 4 Prozent. Nur in Europa wird nachhaltige Futter-Soja nachgefragt. Die Schweiz ist gefordert, das hohe Qualitätsniveau aufrechtzuerhalten und zur Weiterentwicklung der internationalen Standards beizutragen. Neben Soja werden kontinuierlich auch andere Futtermittel (Bruchreis, Getreide, Maiskleber, Dextrose) nachhaltig beschafft.
Die Schweiz importierte 2025 266’557 Tonnen Futter-Soja. Die Soja-Importe sind heute von Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert, GVO- und abholzungsfrei und sie stammen zu 97.8% aus Europa. Damit konnten die CO2- Emissionen gegenüber 2010 um 85% gesenkt werden. Bei der Auslistung des russischen Lieferanten als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat das Soja Netzwerk schnell reagiert und Verantwortung übernommen.


