Verein

Das Soja Netzwerk ist das Kompetenzzentrum und die Austauschplattform der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft für alle Fragen und Belange rund um Soja für Futtermittelzwecke. Der Verein setzt sich für den Anbau sowie die Beschaffung, Vermarktung und Verwendung von verantwortungsbewusst produziertem Soja ein. Ziel des Netzwerkes ist es, für die Schweiz eine mindestens 90-prozentige Marktabdeckung mit verantwortungsbewusst produzierter Soja zu erreichen.

Statuten Verein Soja Netzwerk Schweiz 

Vorstand: Christian Oesch (VSF, Präsident), Michel Darbellay (SBV), Romain Deveze (WWF), Salome Hofer (Coop), Thomas Kopp (VSGF), Andrea Rota (Migros), Fortunat Schmid (Fenaco)

Mitglied werden

Im Verein Soja Netzwerk Schweiz haben sich engagierte Organisationen zusammengeschlossen. Der Verein steht allen Organisationen offen, die sich für einen verantwortungsbewussten Anbau von Soja einsetzen wollen. Die Mitglieder des Netzwerkes verpflichten sich, bei der Erreichung der Zielsetzung aktiv mitzuwirken.

Interessiert? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt  auf.

Mitglieder und Statements

Soja aus umwelt- und sozialgerechtem Anbau beschaffen und gemeinsam den Mehrwert vermitteln - daran arbeitet das Soja Netzwerk Schweiz seit 2011. Der Zusammenschluss aus Sojabeschaffern, Produzentenverbänden, Label- und Umweltorganisationen, Herstellern und Detailhändlern umfasst folgende Mitglieder:

Agrokommerz AG, Agrokorn AG, ALDI SUISSE AG, Bell Schweiz AG, Bio Suisse, Branchenorganisation Milch, Coop Genossenschaft, Denner AG, Egli Mühlen AG, Emmi Gruppe, Ernst Sutter AG, fenaco Genossenschaft, GalloSuisse, Granovit AG, Heinz & Co. AG, IP-SUISSE, Kunz Kunath AG, Lidl Schweiz, Meliofeed AG, Migros-Genossenschafts-Bund, Nungesser AG, Schweizer Bauerverband (SBV), Schweizer Milchproduzenten (SMP), Suisseporcs, Transgourmet Schweiz AG, UFA AG, Verband des  Schweizerischen Getreide- und Futtermittelhandels (VSGF), Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten (VSF), Volg Konsumwaren AG, Weber&Hermann AG, WWF Schweiz.

Christian Oesch VSFVerantwortungsvoll und nachhaltig zu produzieren gehört zu einer modernen Landwirtschaft. Das Soja Netzwerk Schweiz legt mit seinen Aktivitäten einen wichtigen Grundstein für eine, in alle Dimensionen wirkende Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette Nahrungsmittel.
Martin Rufer Schweizer BauernverbandNachhaltigkeit ist für die Schweizer Landwirtschaft sehr wichtig, das gilt auch in der Nutztierfütterung. Daher setzen die Tierhalter in der Schweiz verantwortungsvoll produzierte und GVO-freie Soja in der Fütterung ein. Das ist ein weiterer Beweis für die Einzigartigkeit der Schweizer Landwirtschaft.
Nora Meier Lidl SchweizAls Händler von tierischen Produkten nutzen wir unsere Schlüsselposition zwischen Produzenten und Konsumenten um entlang der Wertschöpfungskette aktiv Verantwortung für die Nachhaltigkeit unserer Produkte zu übernehmen. Dazu gehört ein verantwortungsbewusster Anbau von Futtersoja, den Lidl Schweiz durch seine Mitgliedschaft im Soja Netzwerk Schweiz und mit der Lidl Soja Initiative fördert.
Reto Burkhardt Schweizer MilchproduzentenAuch im Grasland Schweiz spielt Eiweiss, in der bedarfsgerechten Fütterung der Milchkuh, eine wichtige Rolle. Der Einsatz nachhaltig produzierter Soja ist im zunehmend härteren internationalen Marktumfeld von Milch und Milchprodukten, ein wichtiges Differenzierungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz.
Kurt Egli Egli MühlenDie Egli Mühlen AG legt besonderen Wert auf ihre Unabhängigkeit in der Beschaffung von nachhaltigem Sojaschrot und setzt sich für eine verantwortungsbewusste Sojaproduktion ein. Soja ist der wichtigste Eiweisslieferant für unsere Mischfutter. Neben der Nachhaltigkeit weisst unser Soja eine hohe Qualität aus und ist bestens geeignet für eine leistungsorientierte Fütterung. Die Egli Mühlen AG setzt sich für eine aktive und offene Kommunikation auf jeder Stufe der Lebensmittelproduktion, bis zum Konsumenten, ein.
Thomas Eberle ALDI SUISSEAls verantwortungsvoller Schweizer Detailhändler setzen wir uns für eine nachhaltige Produkteentwicklung ein. Der nachhaltige Bezug von umweltfreundlichem Soja in Futtermitteln zeigt unser unternehmerisches Engagement gegenüber Umwelt, Mensch und Tier, ganz im Sinne unseres Nachhaltigkeitsprogramms „Heute für Morgen“. Mit der Mitgliedschaft bei Soja Netzwerk Schweiz bekennen wir uns auch zur Schweizer Landwirtschaft.
Romain Deveze WWFDas Netzwerk ist eine große Chance, die Marktteilnehmer dazu zu bewegen, die Abholzung und/oder Umwandlung natürlicher Lebensräume im Zusammenhang mit der Sojaproduktion aus ihren Lieferketten zu eliminieren. Zudem können auch die Nachhaltigkeitsstandards weltweit beeinflusst werden.
Engelbert Daehler VolgAls traditioneller Schweizer Detailhändler sind wir mit unseren Volg-Dorfläden seit jeher stark mit der Schweizer Landwirtschaft verbunden. Unsere tiefe Verwurzelung im ländlichen Raum spiegelt sich in unserem klaren Bekenntnis zu Schweizer Nahrungsmitteln wider. Volg unterstützt deshalb die Bestrebungen, dass in der Nutztierfütterung nur verantwortungsvoll produzierter Soja eingesetzt wird.
Samuel Geissbühler UFADie UFA setzt sich für eine erfolgreiche und nachhaltige Tierhaltung in der Schweiz ein. Als Mischfutterhersteller verarbeiten und veredeln wir in erster Priorität inländische Rohwaren (Futtergetreide und Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie) und schliessen damit den sinnvollen Kreislauf der Ackerfrüchte. Bei den importierten Rohwaren achten wir auf Qualität, GVO-Freiheit und Nachhaltigkeit. Seit Jahren setzen wir ausschliesslich verantwortungsvoll produzierte und zertifizierte Sojaprodukte ein.
Reto Hübscher Emmi SchweizDie Nachhaltigkeit unserer Produkte steht und fällt mit der Herstellung der Milch. Für Emmi steht dabei – neben dem Tierwohl – die Fütterung im Zentrum. Ergänzend zu Raufutter kann Soja sinnvoll sein, wenn dieses aus nachhaltigem Anbau stammt.
Bernhard Kammer MigrosSoja soll verantwortungsbewusst produziert werden. Migros begrüsst und unterstützt die Bestrebungen des Netzwerks. Wo möglich geht die Migros weiter und beschafft Soja aus Europa (z.B für die Geflügelmarke Optigal) und setzt auf Raufutter- und Grasland basierte Programme, welche ohne Soja auskommen wie Bio Weide-Beef und Terra Suisse-Wiesenmilch.
Fatos Brunner Bio SuisseSeit 01.01.2019 müssen sämtliche Knospe-Futtermittel, inkl. Soja und Sojakomponente aus europäischer Produktion stammen. Bio Suisse unterstützt den Soja-Anbau in der Schweiz gezielt mit Förderbeiträgen. Wie die restlichen Knospe-Futtermittel stammt auch Knospe-Soja aus kontrollierten und zertifizierten Biobetrieben. Diese produzieren gemäss den Richtlinien von Bio Suisse umweltgerecht, fair und GVO-frei. Wo immer möglich verwenden Biobetriebe das Futter vom eigenen Betrieb.
Raphael Schilling CoopCoop hat mit dem WWF die Basler Kriterien erarbeitet und den Grundstein für das Sojanetzwerk gelegt. Wir unterstützen das Netzwerk, freuen uns an der Leaderrolle der Schweiz und setzen bei den Naturafarm Programmen auf Soja aus Europa.
Philipp Zürcher AgrokommerzDie Firma Agrokommerz AG vermarktet nicht nur importiertes Sojaextraktionsschrot, sondern verarbeitet in der Schweiz vorwiegend westeuropäische Sojabohnen bester Qualität zu Sojakuchen und Sojaöl. Dank der lokalen Verarbeitung wird die Nachhaltigkeit weiter verbessert und allfällige Risiken werden reduziert.